Georg
Faust wurde in Köln geboren. Zunächst studierte er bei Siegfried Palm
in Köln, später in New York bei Bernhard Greenhouse. Meisterkurse bei
Enrico Mainardi und Gregor Piatigorsky ergänzten die Ausbildung. Unter
zahlreichen Auszeichnungen und Preisen seien folgende herausgehoben: 1. Preis
beim Deutschen Musikwettbewerb 1976; Preisträger beim ARD-Wettbewerb 1977;
Preisträger beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau 1982.
1980 wurde Georg Faust 1. Solocellist beim Philharmonischen Staatsorchester
Hamburg, drei Jahre später hatte er dieselbe Position beim NDR-Sinfonieorchester
inne. Ab 1985 konnte er als 1. Solocellist der Berliner Philharmoniker
verpflichtet werden. Er ist solistisch hervorgetreten unter Dirigenten
wie: Bernhard Haitink, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Rafael Frühbeck
de Burgos u.a.
Ludwig
Quandt wurde 1961 in Ulm geboren. Er studierte bei Arthur Troester
in Lübeck, welcher zu Furtwänglers Zeiten Solocellist bei den Berliner
Philharmonikern gewesen war. Seine Studien vervollkommnete
Quandt durch Meisterkurse bei Zara Nelsova, Maurice Gendron, Boris Pergamenschikow
und Siegfried Palm. Er gewann mehrere Internationale Wettbewerbe, u.a.
war er Preisträger des ARD-Wettbewerbes 1990 und 1. Preisträger des
"Premio Stradivari" beim Internationalen Cellowettbewerb "Roberto Caruana"
in Cremona. 1991 wurde Ludwig Quandt von den Berliner Philharmonikern
engagiert, und seit 1993 ist er hier als 1. Solocellist tätig. Sein
Debut mit Claudio Abbado hatte er 1996 mit dem 2. Cellokonzert von
Dmitrij Schostakowitsch.
Dietmar
Schwalke wurde in Pinneberg bei Hamburg geboren. Er studierte in Hamburg
bei Arthur Troester, danach in Berlin bei Wolfgang Boettcher und ergänzte
seine Ausbildung bei Pierre Fournier. Neben anderen Auszeichnungen konnte
er den Wettbewerb des Deutschen Musikrates für das Podium junger Solisten
erfolgreich absolvieren, an den sich umfangreiche Tourneen sowie Schallplatten-Aufnahmen
anschlossen. Sechs Jahre war er Mitglied im "Kreuzberger Streichquartett,
Berlin". Seit 1994 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker, außerdem
solistisch und in verschiedenen Kammermusikensembles tätig: bei den Philharmonischen
Streichersolisten sowie im Vincent-Trio.
Richard
Duven wurde 1958 in Köln geboren. Er studierte bei Daniel Cahen in
Wuppertal und bei Wolfgang Boettcher in Berlin. Er gewann mehrere Preise,
u.a. den 1. Preis im Deutschen Hochschulwettbewerb 1983 in München,
sowie 1984 in Berlin. Seit 1986 ist Richard Duven Mitglied der Berliner
Philharmoniker und darüberhinaus des bekannten "Scharoun-Ensembles", mit
dem er zahlreiche Platten eingespielt hat, darunter eine Neuaufnahme des
Forellenquintetts von Franz Schubert mit Alfred Brendel. Duven hat sich
inzwischen auch durch häufige Aufführungen zeitgenössischer Musik einen
Namen gemacht.
Christoph
Igelbrink wurde 1958 in Düsseldorf geboren. Seine Lehrer waren: Wolfgang
Mehlhorn, Arto Noras, Antonio Janigro und Paul Tortelier. Er gewann verschiedene
Wettbewerbe im In- und Ausland, unter anderem profilierte er sich für
die "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler". 1986 wurde er Vorspieler
beim "Philharmonischen Staatsorchester Hamburg", und seit 1989 ist er
Mitglied der Berliner Philharmoniker. Darüberhinaus ist er in verschiedenen
Kammerensembles vertreten: Philharmonisches Streichsextett, Athenäum-Streichquartett
und Philharmonisches Klaviertrio Berlin.
Olaf
Maninger wurde in Recklinghausen geboren und absolvierte seine Studien
in Essen bei Janos Starker und Maria Kliegel. Anschließend studierte er
in Köln bei Armin Fromm, António Menèses und Boris Pergamenschikow sowie
beim Amadeus Quartett. Es schloß sich eine rege solistische und kammermusikalische
Tätigkeit an, die sich auf die ganze Welt ausgedehnt hat. 1994 wurde er
für kurze Zeit Solocellist beim Hessischen Rundfunk bis er wenige Monate
später von den Berliner Philharmonikern verpflichtet werden konnte - seit
1996 als Solocellist.
Martin
Menking wurde 1967 in Münster geboren. Als Schüler von Heinrich Schiff
und David Geringas gewann er zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe.
Seine musikalische Ausbildung rundete er in Meisterkursen bei Yo-yo Ma,
Boris Pergamenschikow, Janos Starker, Siegfried Palm, Isaac Stern, dem
Beaux Arts Trio und dem Alban-Berg-Quartett ab. 1994 wurde er Solocellist
beim NDR-Sinfonieorchster Hamburg und kam 1996 zu den Berliner Philharmonikern.
Nebenbei ist er seit 1992 Mitglied des "Consortium Classicum" und ein
gefragter Kammermusikpartner.
Knut
Weber wurde 1974 in Klagenfurt
(Österreich) geboren. Er studierte zunächst bei dem Slowenen Milos Mlejnik,
dann bei Claus Kanngiesser in Köln und bei Wolfgang Boettcher in Berlin.
Wichtige Impulse erhielt er zudem in Meisterkursen bei Heinrich Schiff,
Siegfried Palm, William Pleeth, F. Helmerson, David Geringas,
Bernhard Greenhouse, vom Alban Berg Quartett und dem Beaux Arts Trio.
Knut Weber konnte unter anderen Preisen beispielsweise den 1. Preis
des Internationalen Wettbewerbs für Cello in Liezen, Österreich
erzielen. Seit 1998 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker.
Nikolaus
Römisch wurde 1972 in Berlin geboren und ist somit der einzige "waschechte"
Berliner in der Cellogruppe. Römisch studierte bei Wolfgang Boettcher
in Berlin und Iwan Monigetti in Basel. Unter anderen Auszeichnungen konnte
er die Bundesauswahl "Konzerte Junger Künstler" erfolgreich absolvieren
und trat 1996 seine erste Stelle in der Deutschen Oper Berlin an. Seit
2000 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker.
David
Riniker wurde 1970 in der Schweiz geboren. Zunächst studierte er bei
Jean Paul Guéneux und später in der Konzertklasse von António Menèses
in Basel. Er vervollkommnete sein Können durch Meisterkurse bei Arto Noras,
Boris Pergamenschikow, Wolfgang Boettcher und David Geringas. Darüberhinaus
gewann er zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland, so etwa beim 4e
Tournoi Eurovision des Jeunes Musiciens oder beim Europäischen Preis der
Jugend in Varna (Bulgarien). Seit 1995 ist Riniker Mitglied der Berliner
Philharmoniker und spielt in verschiedenen renommierten Kammermusikvereinigungen
mit.
Martin
Löhr wurde 1967 in Hamburg geboren. Seine Studien begann er in Hamburg
bei Wolfgang Mehlhorn und setzte sie in New York bei Zara Nelsova fort,
um sie dann in Berlin bei Wolfgang Boettcher zu beschließen. Neben verschiedenen
solistischen Auszeichnungen konnte er mehrmals internationale 1. Preise
mit seinem Klaviertrio "Jean Paul" erzielen: beim Internationalen Kammermusikwettbewerb
in Osaka 1993 und in Melbourne 1995. Löhr gewann 1995 außerdem den 1. Preis
im Internationalen Cellowettbewerb "Jeunesse Musicales", Belgrad. Seit
1996 ist er Solocellist der Berliner Philharmoniker und bereist nebenher
mit seinem Trio "Jean Paul" die ganze Welt.
Solène
Kermarrec wurde 1983 in Brest (Bretagne) geboren. Ihre Ausbildung
erhielt sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de
Paris bei Jean-Marie Gamard, an der Franz Liszt Akademie in Budapest
bei Miklos Perényi und an der Universität der Künste
Berlin in der Klasse von Wolfgang Boettcher. Unter verschiedenen Auszeichnungen
ist besonders der 1. Preis beim Gabrielli Wettbewerb in Berlin 2003
sowie der Sonderpreis 2004 für die beste Interpretation von Kodaly’s
Solo Sonate, beim David Popper International Competition, in Budapest
zu nennen. Seit 2007 ist sie Mitglied des Orchesters.
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